Fese-was?

Fe|se|kreis, der.
Der Fesekreis ist eine Abkürzung für den feministischen Lesekreis, der aus einer Gruppe Lesebegeisterter besteht, die mehr Abwechslung in ihren Bücherregalen anstreben.

„Ich habe keine Lust mehr auf Literatur von weißen cis Typen! Der Großteil meines Bücherregals ist mit deren Weltansicht gefüllt.“

Fesekreis-gründungsgrund

Wie kamen wir denn auf die Idee?

An einem schönen Sommertag im Jahr 2019 lagen drei Freund*innen an einem kleinen Berliner See. Eine davon regte sich gerade darüber auf, wie frauenfeindlich und objektifizierend der Autor des Buchs, das sie gerade las, Frauen beschrieb.
Im Gespräch mit den anderen beiden fiel auf, dass unsere Bücherregale voll mit weißen, cis männlichen Autoren sind, welche somit auch unsere Sicht auf die Welt beeinflusst haben. Das wollen wir ändern!

Mittlerweile besteht der Fesekreis aus vielen bunten, interessierten und kritischen Köpfen, die gemeinsam mehr Platz für Bücher von Frauen, Lesben, Inter, Nichtbinären, Trans und Agender (FLINTA*) Personen in den Regalen beanspruchen wollen.
Hierfür veröffentlichen wir in regelmäßigen Abständen Buchempfehlungen und treffen uns zum Austausch über diese Bücher.

Der Fesekreis trifft sich aktuell circa alle sechs Wochen im Bürgertreff „Gemeinsam im Kiez leben“ der Cooperative Mensch eG, in einem der Berliner Parks oder online.

Was heißt cis? Cisgender bedeutet, dass die Geschlechtsidentität einer Person dem bei der Geburt zugeschriebenen Geschlecht entspricht.